Oktober 2007. Neue Wege für den Rothirsch

Neue Wege für den Rothirsch - Was bedeutet das für Mensch und Natur?

Eines der wichtigsten Ziele des Ketelwald-Projektes war die Realisierung eines Biotopverbundes zwischen dem deutschen und dem niederländischen Teil des Ketelwaldes. Dies soll auch der Auftakt für spätere Wanderungen des Rothirsches in dem großräumigen Biotopverbund zwischen der Veluwe und den Maasdünen sein.
Hierfür ist jedoch eine umfangreiche Abstimmung mit zahlreichen gesellschaftlichen Gruppen notwendig: Jäger, Landwirte und Waldbesitzer aber auch Straßenbauer und Touristiker. Ziel der Tagung war es Biologen und Landnutz zusammen ins Gespräch zu bringen und gegenseitiges Verständnis für die jeweiligen Positionen zu vermitteln und Lösungswege eventuell bestehender Konflikte zu entwickeln. Ein abschließender Vortrag über ein touristisches Projekt zum Rotwilderleben zeigte eine bisher wenig bekannte positive wirtschaftliche Perspektive auf.

Das Programm der Tagung:

Begrüßung
Erwin Schmitz, Euregio
Dr. Volkhard Wille, NABU-Naturschutzstation

Gefahren und Chancen für den Rothirsch
Die ökologische Rolle des Rothirsches
Uwe Krüger, Naturentwicklung Taurus e. V.

Der Rothirsch in den Niederlanden
Geert Groot-Bruinderink, Alterra

Die Zukunft des Rothirsches in NRW
Dr. Michael Petrak, Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung

Der Rothirsch im Ketelwald
Hanns-Karl Ganser, Regionalforstamt Niederrhein

Wege in die Zukunft
Das künftige Rotwild-Management in den Niederlanden?
Bas Worm, Vereniging tot behoud van het Veluws Hert

Praktische Erfahrungen mit einer Rotwild-Population ohne Zaun
Eduard Kolkmann-Bohms, Landwirt

Rotwilderlebnis
Andreas Kinser, Deutsche Wildtier Stiftung

Abschlussdiskussion
Gerne senden wir Ihnen einen Tagungsband zu, wenn...
Sie uns einen mit 1,45 € (Deutschland) oder 4,50 € (Europa) frankierten und mit Adresse versehenen Rückumschlag (C4, 229 x 324 mm) zusenden.